Doktorand:in 100 % im SNF-Projekt "LGBTQ+ specific vs. sensitive health care in young adults - Needs and pathways" (LGBTQ+ YOUTHPATH)
Sie sind eine Person, die leidenschaftlich gern mittels qualitativer und partizipativer Methoden im Team forscht? Sie möchten mit einem Doktorat (PhD) zugleich die Schweizer Gesundheitsversorgung LGBTQ+ inklusiver machen und den Grundstein für Ihre wissenschaftliche Karriere legen? Dann sind Sie bei uns genau richtig!
Doktorand:in 100 % im SNF-Projekt "LGBTQ+ specific vs. sensitive health care in young adults - Needs and pathways" (LGBTQ+ YOUTHPATH)
Departement:
Gesundheit
Arbeitsbeginn:
Per 1.5.2026 auf drei Jahre befristet
Aufgaben
Das vom Schweizerischen Nationalfonds geförderte Projekt «LGBTQ+ specific vs. sensitive health care in young adults - Needs and pathways (LGBTQ+ YOUTHPATH)» findet im Nationalen Forschungsprogramm Gendermedizin und -gesundheit (NFP 83) statt. Das Projekt untersucht die Wege von 18-25-jährigen LGBTQ+ Personen in und durch die Deutschschweizer (ambulante) Gesundheitsversorgung sowie LGBTQ+-sensitive (in der Allgemeinversorgung) und LGBTQ+-spezifische Zugänge (u.a. in LGBTQ+ Checkpoints für Gesundheit). Dies mittels elektronischer Tagebücher, Expert:inneninterviews, Organisations- und Angebotsanalyse, quantitativer Sekundäranalyse vorhandener Daten und mittels Einbezugs der Stakeholder als Peer-Forschende (LGBTQ+ Personen, Gesundheitsfachpersonen, Organisationsmanagende).
Sie verfassen innert drei Jahren zur Projektfragestellung eine kumulative Dissertation in unserem kooperativen Doktoratsprogramm mit der Universität Zürich (auch für Nicht-Gesundheitsberufe und Public-Health-Personen offen!) bzw. in Ausnahmefällen an einer anderen Schweizer Universität. In Ergänzung zum anderen im Projekt verorteten PhD untersuchen Sie,
- welche Wege 18-25-jährige LGBTQ+-Personen in die ambulante Gesundheitsversorgung in der deutschsprachigen Schweiz nehmen,
- inwieweit Präferenzen für LGBTQ+-spezifische (Behandlungs-)Dienste (z. B. Checkpoint) oder/und die Allgemeinversorgung bestehen und
- welche Erwartungen LGBTQ+-Personen an diese Dienste haben und welche Erfahrungen sie darin gemacht haben.
Sie untersuchen alle LGBTQ+-Subgruppen und das ganze Spektrum der Gesundheit (psychische und physische Gesundheit). Das Projekt ist bereits am 1.4.2025 gestartet und die Datenerhebung hat erfolgreich begonnen.
- Sie begleiten die mehrheitlich qualitativen Datenerhebungen, rekrutieren und instruieren u.a. die Studienteilnehmenden in der elektronischen Tagebucherhebung und werten die Daten anschliessend gemeinsam im Team mittels Kuckartz/Rädiker qualitativ aus, unterstützt durch MAXQDA und AI Assist.
- Sie führen Expert:inneninterviews mit Gesundheitsfachpersonen durch, erstellen Organisations- und Angebotsanalysen und werten diese qualitativ aus.
- Sie disseminieren und publizieren die wissenschaftlich generierten Ergebnisse in Englisch als Erst- und Co-Autor:in in peer-reviewed Journals, an (inter-)nationalen Konferenzen und nehmen an der Vernetzung im Rahmen des NFP 83 teil.
- Sie arbeiten eng mit der anderen PhD Candidate Person und dem ganzen Projektteam zusammen und unterstützen die Erreichung der Gesamtprojektziele.
Profil
- Sie verfügen über einen Masterabschluss einer Universität oder Fachhochschule (MSc, MA) in einem sozial- oder gesundheitswissenschaftlichen Fach (inkl. fachhochschulische Gesundheits- und Sozialberufe).
- Sie blühen beim Tüfteln an wissenschaftlichen Fragen, in der Arbeit mit Daten, im Team und beim Verfassen wissenschaftlicher Texte auf und möchten mit dem Doktorat einen ersten Meilenstein für Ihre wissenschaftliche Laufbahn legen.
- Sie verfügen über sehr gute Kompetenzen in qualitativer Sozialforschung und interessieren sich für partizipative und mixed-methods Forschungszugänge.
- Sie sind versiert in Fragen zur sexuellen und geschlechtlichen Diversität und Gesundheitsversorgung bzw. Health Services Research und möchten einen Beitrag zu einer LGBTQ+-inklusiveren Schweizer Gesundheitsversorgung leisten.
- Sie verfügen über sehr gutes Deutsch (mind. C1), sehr gutes Englisch und über eine ausserordentliche Schreibkompetenz (Verfassen wissenschaftlicher Texte).
- Sie möchten Teil eines motivierten und unterstützenden Teams werden, sind eine offene, interessierte und integrative Persönlichkeit und geben auch bei herausfordernden (wissenschaftlichen) Problemstellungen nicht auf, sondern bleiben hartnäckig an der Sache dran.
Der Lohn richtet sich nach dem Reglement des Schweizerischen Nationalfonds: 1. Jahr: 52'000 CHF. Homeoffice-Möglichkeiten sind gegeben, eine mindestens 2-3-tägige Präsenz pro Woche vor Ort in Winterthur ist aufgrund des Projektzusammenhangs und der Teamzusammenarbeit zwingend nötig.
Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 31.3.2026, 14-17 Uhr, 1.4.2026, 8-17 Uhr (1. Runde) und 9.4.2026, 8-12 Uhr, 10.4.2026, 8-17 Uhr (2. Runde) statt. Wir freuen uns über diverse und qualifizierte Bewerbungen, insbesondere auch von Personen, die marginalisierten Gruppen angehören / in akademischen Institutionen unterrepräsentiert sind / mit biografischem Erfahrungswissen aus marginalisierter Perspektive
Wir bitten Sie, Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis zum 22. März 2026 einzureichen.
Dafür stehen wir
Die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist mit über 14'000 Studierenden und über 11'000 Weiterbildungsteilnehmenden sowie mit rund 3'700 Mitarbeitenden eine der grössten Mehrsparten-Fachhochschulen der Schweiz.
Die ZHAW setzt sich für geschlechtergemischte und diverse Teams ein, um Gleichstellung, Vielfalt und Innovation zu fördern.
Das ZHAW Departement Gesundheit ist eines der grössten und renommiertesten Zentren im deutschsprachigen Raum für die Aus- und Weiterbildung in den Gesundheitsberufen. Über 2'000 Studierende und 300 Mitarbeitende profitieren von einmaligen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Lehr- und Forschungsaufgaben im Herzen von Winterthur. Im Institut für Public Health generieren wir Evidenz zur Bevölkerungsgesundheit, bilden Public Health- und Gesundheits-Personal der Zukunft aus und entwickeln innovative und nachhaltige Lösungen für eine chancengerechte Gesundheitsversorgung, Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung.
Das bieten wir an
Wir bieten hochschulgerechte Arbeits- und Anstellungsbedingungen und fördern aktiv die Personalentwicklung unserer Mitarbeitenden und Führungspersonen. Eine detaillierte Beschreibung der Vorteile finden Sie auf der Seite Arbeiten an der ZHAW. Hier die wichtigsten Eckpunkte:
Kontakt
Prof. Dr. Andreas Pfister
Co-Leiter Institut für Public Health
+41 58 934 76 28
Irina Keiser
Recruiting Manager